(YK). Am Tag 1 nach Friederike gingen in ganz Osthessen die Aufräumarbeiten los. Nach den Straßenmeistereien, die bereits am Donnerstagabend in Mammutarbeit großes leisteten und die wichtigsten Straßen von Baumstämmen befreiten, gingen Heute in den abgesperrten Gefahrenzonen die Arbeiten weiter. Stück für Stück müssen sich nun Forstarbeiter durch die gesperrten Land- und Kreisstraßen kämpfen um auch die letzten Strecken wieder von Baumtrümmern zu befreien.

(YK). Zur Abwechslung einmal kein Wettereinsatz, zu dem die Feuerwehr aus Kirchheim als 16. Einsatz des Tages am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr in den Terassenweg in Kirchheim ausrücken musste. Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses hatte am Abend nach eigenen Angaben kalte Asche in einen Mülleimer geschüttet, die aber vermutlich doch nicht richtig ausgekühlt war.

(YK). Seit den frühen Nachmittagsstunden waren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim im Dauereinsatz. Der wohl letzte Einsatz, vom Tief Friederike, der den Feuerwehrleuten alles abverlangte, war die gefährliche Befreiungsaktion eines Autofahrers, der in einem Waldstück auf der L3159 zwischen Bad Hersfeld und Kirchheim mit seinem Fahrzeug eingeschlossen war, weil mehrere Bäume seine Weiterfahrt unmöglich machten.

(YK). Auf der A7 zwischen Hersfeld-West und Kirchheim in Fahrtrichtung Süden hat sich Tief „Friderieke“ am Nachmittag so richtig ausgetobt. Erst kippte eine Tanne genau vor einen vollbeladenen Sattelzug aus Spanien. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und krachte in die umgekippte Tanne. Der Fahrer eines nachfolgenden, unbeladenen Sattelzuges aus Karlsruhe (im O-Ton) rutschte trotz Vollbremsung in das Heck seines Vordermanns.