(YK). Am Sonntagabend informierte ein Autofahrer gegen 16 Uhr die Autobahnpolizei in Bad Hersfeld über einen auf der Autobahn in Höhe der Asbachtalbrücke freilaufenden Hund. Von der Beschreibung des Autofahrers vermuteten die Einsatzkräfte, dass es sich um den einen abgängigen Rhodesian Ridgeback handeln könnte, der seit dem 30. Dezember 2021 (wir berichteten) von einer Unfallstelle fortlief, bei dem ein weiterer Hund derselben Rasse angefahren und getötet wurde.

Als die Streife der Autobahnpolizei an der beschriebenen Örtlichkeit eintraf, war der Hund jedoch bereits von einem Verkehrsteilnehmer angefahren worden und kroch schwer verletzt über alle drei Fahrstreifen bis an den Rand der Brücke, wo es ca. 30 Meter in die Tiefe geht, liegen blieb. Als auch die Feuerwehr zum Ausleuchten der Einsatzstelle eintraf, zogen die Einsatzkräfte den Hund vorsichtig vom Brückenrand weg und legten ihn auf ein Tragetuch. Fast zeitgleich traf auch die Besitzerin des Hundes, die seit dem Unfall nach dem Hund suchte, an der Einsatzstelle ein. Der Hund reagierte trotz seiner schweren Verletzungen mit einem freudigen Schwanzwedeln. Ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr brachte den Hund zu einem Tierarzt, der bereits im Vorfeld informiert wurde.

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