(YK). Am frühen Donnerstagmorgen gegen 4.30 Uhr wurden die Feuerwehr aus Homberg-Efze und der Rettungsdienst zu einem schweren Auffahrunfall auf der A7, einen Kilometer vor der Abfahrt Homberg-Efze in Fahrtrichtung Norden alarmiert. Der Fahrer (19) eines mit zwei Personen besetzten Kleintransporters war aus bisher ungeklärter Ursache auf einen vor ihm fahrenden Sattelzug aufgefahren, wobei sich die Front des Transporters etwa einen Meter unter das Heckportal des Sattelaufliegers gebohrt hatte.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befand sich der Fahrer des Transporters bereits neben seinem Fahrzeug. Seine Beifahrerin (18) war mit den Füßen im Fahrzeug eingeklemmt und stand im Fahrgastraum. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr benötigten über eine Stunde, bis sie die Beifahrerin schonend aus dem Fahrzeugwrack befreit hatten und dem Rettungsdienst übergeben konnten. Mit einem Rettungswagen und Notarztbegleitung wurde die schwerverletzte in ein Krankenhaus gefahren. Auch der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Über die genaue Unfallursache konnten noch keine Angaben gemacht werden. Große Schwierigkeiten bereitete der Feuerwehr die Anfahrt zur Einsatzstelle. Durch Lastwagen, die auf allen drei Fahrstreifen der Autobahn den Weg zur Einsatzstelle blockierten, wurde die Anfahrt der Feuerwehr erheblich behindert. Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr an der Unfallstelle mitteilte, kam es dadurch zu Spiegelunfällen auf der Anfahrt. Die Höhe des Sachschadens wird von der Polizei auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die A7 musste für die Dauer der Rettungsarbeiten voll gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von über 10 Kilometern.

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