(YK). Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem LKW mit Großhäcksler und einem mit Harzöl beladenen Tankzug kam es am Mittwochvormittag gegen 11.46 Uhr auf der A7 zwischen Bad Hersfeld-West und dem Kirchheimer Dreieck in Fahrtrichtung Süden. Der Fahrer (23) eines LKW`s mit einem Großhäcksler befuhr die A7 mit seinem Fahrzeug am Gefällstück des so genannten Reckeröder Bergs auf dem mittleren Fahrstreifen und überholte einen Tanklaster.

Aus bisher ungeklärter Ursache schaukelte sich der Häcksler Anhänger auf, kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Mittelschutzplanke aus Beton, die er auf ca. 60 Meter stark beschädigte und kippte mit dem gesamten Gespann auf die Fahrerseite. Im weiteren Verlauf rutschte der umgekippte Lastzug in die linke Seite des Tankaufliegers, die erheblich eingedrückt wurde, bevor er in der Mitte der Dreispurigen A7 quer über allen drei Fahrstreifen zum Stillstand kam. Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Häckslers verletzt, konnte sich aber noch selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien, indem er die Frontscheibe eintrat. Von einem Rettungswagen wurde der Fahrer in ein nahe gelegenes Krankenhaus gefahren. Der Fahrer (42) des Tanklastzuges blieb unverletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Autobahnpolizei fest, dass an dem LKW mit dem Häcksler vermutlich manipuliert wurde. Aus diesem Grunde wurde ein Sachverständiger zur Unfallstelle bestellt. Aufgrund des Zustandes der Zugmaschine, die erhebliche Mängel aufwies, wurde das Fahrzeug von der Polizei beschlagnahmt und musste vom Abschleppdienst in einer abschließbaren Halle zur weiteren Untersuchung untergebracht werden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten muss die A7 in Richtung Süden vermutlich bis in die Abendstunden voll gesperrt werden. Von der Feuerwehr aus Kirchheim wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen und die Tanks am Häcksler geleert. Es bildete sich an der Unfallstelle ein Stau bis zurück zur Abfahrt Bad Hersfeld-West, von wo der Verkehr dann über Bad Hersfeld umgeleitet wurde. Die Höhe des Sachschadens wird von der Polizei auf ca. 200.000 Euro geschätzt.

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