(YK). Zu einem Gefahrguteinsatz auf der A7 wurden die Feuerwehren aus Kirchheim und der GABC Zug der Feuerwehr Bad Hersfeld gegen 17.45 Uhr auf die A7 zwischen Kirchheim und Bad Hersfeld-West in Fahrtrichtung Norden gerufen. Einer Funkstreife der Autobahnpolizei Bad Hersfeld fiel am Reckeröder Berg ein Sattelzug auf, dessen Ladung offensichtlich aufgrund schlechter Ladungssicherung verrutscht war.

Während der Kontrolle kam es bei einem der Beamten noch vor Sichtung der Ladungspapiere zu Hautreitzungen am Arm. Da der Sattelzug in Fässern den Gefahrstoff DIISOPROPYLAMIN, einen gefährlichen und leicht entzündlichen Stoff, der als Lösungsmittel und als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Korrosionsinhibitoren eingesetzt wird, geladen hatte, die zudem auch noch schlecht gesichert waren, wurde die Einsatzstelle großräumig abgesperrt. Von den alarmierten Kräften wurde der Sattelauflieger nach einem Leck in der Ladung abgesucht. Unter Atemschutz und besonderer Schutzkleidung untersuchten Feuerwehrleute des GABC Zuges die gesamte Ladefläche, konnten aber kein Leck an einem der 100 Fässer mit jeweils 140 Litern des hochgefährlichen Stoffes feststellen. Die Hautreizung am Arm des Beamten ist vermutlich auf eine vorherige Ladung, wie zum Beispiel Glaswolle zurückzuführen. Da aber der Sattelauflieger für die vorhandene Ladung völlig ungeeignet war, wurde der Sattelzug vorübergehend stillgelegt. Über das Transportunternehmen muss nun ein geeigneter Auflieger bestellt und die komplette Ladung vor Ort umgeladen werden. Während des Einsatzes musste der rechte Fahrstreifen der dreispurigen Autobahn gesperrt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen.

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